BAZ_BERICHT_2025
Zoe Estermann FIA-TEILNEHMERIN, 24 JAHRE
Sie sind seit Juni 2025 in der FIA zur Metallbau- und Blech technikerin. Wie sind Sie zum BAZ gekommen? Ich wollte schon immer irgendwas mit Metall arbeiten, weil ich handwerkliche Aufgaben sehr mag. Bereits mit 12 Jahren wollte ich Schmiedin werden, habe dann aber nach der Matura zwei Jahre studiert, bis mir dann doch klar geworden ist, dass ich etwas Handwerkliches machen möchte. Ich wusste, dass man im BAZ eine Metallausbildung machen kann. Daraufhin hat mich das AMS beziehungsweise das FiT-Programm ins BAZ zugebucht. Wie gefällt Ihnen die Ausbildung bis jetzt? Sehr gut! Sehr gut! Ich will das auch wirklich machen, und es ist für mich eine schöne Möglichkeit. Ich habe mittlerweile fast alle wichtigen Module hinter mir und kann nun ziemlich frei in der Werkstatt arbeiten. Man hat hier die Möglichkeit, sich in den Metallwerkstätten selbstständig mit verschiedenen Werkzeugen und Maschinen zu beschäftigen. Dabei kann man vieles auspro bieren, und praktische Erfahrungen sammeln, was sehr gut ist. Das hängt natürlich vom Modulplan ab, wie frei man dann wirklich arbeiten kann. Aber ich habe es gut erwischt und bin auch recht schnell dabei, glaube ich. Und die Trainer sind alle ziemlich super, sie können gut beibringen. Sie stehen eher auf den praktischen Teil der Ausbildung, die Arbeit in den Werkstätten, stimmt das? Ja, auf jeden Fall! Die Werkstätten sind super, ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit der Ausbildung. Was ich mir vielleicht mehr wün schen würde, dass es ein paar Sachen gibt, die ich gerne dazutun
würde. Es wäre schön einen Katalog an Projekten zu haben. Dass man wählen könnte, was man machen möchte und es gäbe dann einen Plan und die Materialien dazu (Red. – Die Erweiterung der Projektauswahl ist bereits in der Umsetzung). Jetzt ist es so, dass es sechs Projekte im Rahmen dieser Ausbildung gibt, und, wie es für mich aussieht, wird mehr Wert auf die Aufgaben gelegt, bei denen es um Reparaturarbeiten, z.B. im Haushalt, geht. Das ist auch cool, und für die meisten Teilnehmer:innen ist das genug, aber ich möchte halt mehr machen. Schweißen macht einen Teil Ihrer Ausbildung aus. Wie gefällt es Ihnen in der Schweißerei zu arbeiten? Und was machen sie dort am liebsten? Ich arbeite sehr gerne in der Schweißerei. Die Trainer dort leis ten großartige Unterstützung. Mein Lieblingsschweißverfahren ist wahrscheinlich Elektrodenhandschweißen, weil das ist so ein bisschen wie ein Überraschungsei, weil man schweißt halt, weiß aber nicht genau, was drunter ist, und dann klopft man es weg, und dann ist unten die Überraschung, ob man es gut gemacht hat oder nicht. Und man freut sich, wenn man es geschafft hat. Sie werden im April 2027 mit der Ausbildung fertig. Gibt es bereits die Vorstellung von einer beruflichen Zukunft? Etwas konkretes gibt es noch nicht, aber ich möchte auf jeden Fall in dem Metallbearbeitungsbereich bleiben. Ich fühle mich sehr wohl hier.
Vielen Dank für das Interview!
EINBLICKE AUS ERSTER HAND
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Jahresbericht 2025
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