BAZ_BERICHT_2025
Berufsorientierung und Basisbildung
ERFOLGSZAHLEN 2025 lag der Fokus vonseiten der RGS Wien stark auf der Anzahl positiv absolvierter Berufs-Checks und der Analyse fehlender Eignung oder vermeidbarer Nicht-Antritte beim ÜBA-Träger. Daher wurde nicht nur auf die Zubuchungen an sich, sondern vor allem auf die Vorbereitung der Teilnehmenden, deren Bereit schaft und Berufsinteresse sowie auf die mehrfache Terminerin nerung geachtet. Infolgedessen wurden Eignung und Motivation der Jugendlichen auf mehreren Ebenen im Vorfeld ausgelotet – durch Gespräche, Einschätzung der Trainer:innen und Ergeb nisse aus der Werkstattarbeit. Ebenso wurde die Ausgabe der Berufs-Check-Termine für die Zeit nach Kursende reduziert, da hier die Betreuung durch die JUWE nicht mehr gegeben und die Wahrscheinlichkeit eines Nicht-Antritts entsprechend höher einzuschätzen ist. Im Sinne einer gemeinsamen Kooperationsebene wurde die Ver netzung mit den ÜBA-Trägern, aber auch mit den vor- und nach gelagerten Maßnahmen weiter forciert, um die Teilnehmenden bestmöglich begleiten zu können. Organisationsstruktur Strukturierte Abläufe, flexible Anpassung und stringente Kommu nikationsprozesse sind zentrale Qualitätselemente der Jugend werkstatt. Die hohe Flexibilität, die Angebotsvielfalt und die stete Fluktuation der Jugendlichen erfordern einen intensiven und transparenten Informationsaustausch – zwischen den Stand orten und innerhalb der Trainer:innenteams. Die sozialpädago gische Begleitung kommuniziert täglich, ebenso die Leitungen untereinander, um die Informationseinholung und den Abgleich zeitnah und bedarfsorientiert zu gestalten. Regelmäßige Meetings sind auf allen Entscheidungsebenen implementiert, die Ergebnisse werden in Protokollen festgehal ten und stehen den Beteiligten zur Verfügung. Checklisten und definierte Prozessabläufe ermöglichen klare und einheitliche
Entscheidungen, auch die Vertretungsregelungen sind dadurch gesichert. Der Informationsfluss ist der Kern der funktionierenden Arbeit in der Jugendwerkstatt, der sowohl durch den Austausch im Team und zwischen den Standorten als auch durch die Stra tegie „der offenen Tür“ systemisch offen gehalten wird. Die Zusammenarbeit mit dem Schulungsknotenpunkt hat sich nicht nur als bereichernd für das gesamte Team und die Teilneh mer:innen dargestellt, sondern ist ein wesentliches Element der Zielsteuerung geworden und stellt infolge der regen Inanspruch nahme seitens der Jugendlichen einen Fixpunkt des Betreuungs angebots der Jugendwerkstatt dar. Auch die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter:innen der Jugendwerkstatt ist entscheidend für die Qualitätssicherung in der Jugendwerkstatt – durch zentral organisierte und für alle verbindliche Seminare im Bereich Fachtraining, Gender-Diversity und Erste-Hilfe sollen Standards im Training geschaffen werden, von denen die Teilnehmenden profitieren. Zusätzliche Themen wie beispielsweise der Umgang mit Teilnehmenden und Gren zen im Training wurden 2025 bedarfsorientiert im Rahmen eines Workshops für das ganze Team angeboten. 2025 fanden unterschiedliche Veranstaltungen in der Jugend werkstatt statt: f JUWE-Osterausstellung in der Puchgasse f Girls´ Day des AMS Wien f Tag der offenen Tür im Rahmen des waff Future Fit Festivals f Weihnachtsausstellung Zudem durfte die Jugendwerkstatt auf der Berufsinfomesse L14 in der AK Wien wieder einen Infostand bespielen. Das Programm umfasste anschauliche Modelle und Übungen aus dem Feld der green jobs. Öffentlichkeitsarbeit
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Jahresbericht 2025
Berufsorientierung und Basisbildung
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