BAZ_Jahresbericht 2018

3.2.2. DROP-OUT RATE Insgesamt gab es bei den TeilnehmerInnen von Kurzausbildun- gen und Weiterbildungen 559 Kursabbrüche, das sind umge- rechnet 19,2 Prozent.

Private Probleme werden von 33,1 Prozent als häufigster Abbruchsgrund in unserem KursteilnehmerInnen-Verwaltungs- system genannt. Weitere Ausschulungsgründe waren Fehlzeiten mit 19,8 Prozent, gefolgt von gesundheitlichen und disziplinären Problemen mit je 19 Prozent. 19 Prozent aller KTN wurden aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet. 3,6 Prozent der Drop- Outs wurden unter der Rubrik „Sonstige Gründe“ angeführt. Diese Kategorie inkludiert Schwangerschaften, Haftantritt bzw. Mehrfach-Abmeldegründe, die aufgrund der Datenfülle nicht einzeln zu einer der vorigen Kategorien zugewiesen werden können. Die oben genannten Kursabbruchsgründe sind die im Kursver- waltungs- und Planungssystem, KVS, als Abbruchsgrund vermerkten Gründe. Generell ist dazu zu sagen, dass sich Kursabbrüche meist aus mehreren gleichzeitig auftretenden Problemen ergeben. 3.2. KURZAUSBILDUNGEN UND WEITERBILDUNGEN Als Kurzausbildungen und Weiterbildungen werden alle Kurse im Berufsausbildungszentrum bezeichnet, die keine FacharbeiterIn- nenintensivausbildungen sind. Diese umfassen im Berichtsjahr 2018 2918 TeilnehmerInne der Maßnahmen Non-Stop-Schwei- ßen, Jugendwerkstatt und Lernwerkstatt. Insgesamt besuchten 2918 Personen 1962 Männer und 956 Frauen eine der oben beschriebenen Kurzausbildungen oder Weiterbildungen. Die größte Anzahl an TeilnehmerInnen befand sich in der „Jugend- werkstatt“, nämlich 1989 Personen, gefolgt von der Lernwerkstatt mit 618 Personen. Im den Non-Stop-Ausbildungen im Bereich Schweißen waren 311 Personen ausgebildet.

Dropouts Absolut

KTN/Bereich

2500

1.989

2000

1500

1000

618

504

500

311

26

29

0

Schweißen

Lernwerkstatt

Jugendwerkstatt

Grafik 15 Anzahl der Kursabbrüche 2018 im Vergleich zur Anzahl der GesamtteilnehmerInnen der einzelnen Bereiche

3.3. „JUGENDWERKSTATT“ Max.10 Wochen Berufsorientierung für nahezu 2000 Teil­ nehmerInnen. 36 Prozent Mädchenanteil, 305 Praktika und Erprobungen absolviert – weitere 283 Praktika und Erprobungen nach Kurs vereinbart Die „Jugendwerkstatt“ ist ein Angebot für Jugendliche am Übergang von Schule zu Ausbildung und Beruf. Im Mittelpunkt steht die praktische Berufsorientierung. Durch das Arbeiten in den Werkstätten und die Freude am praktischen Tun können die TeilnehmerInnen einen Beruf oder mehrere Berufsfelder mit allen Sinnen erfahren und kennenlernen. Die TeilnehmerInnen werden nach der Clearingwoche in einem laufenden Werkstattbetrieb integriert. Die Verweildauer beträgt maximal 10 Wochen. In dieser Zeit besuchen die Jugendlichen bis zu 3 Fachwerkstätten. Das Ziel ist eine realistische Einschät- zung der eigenen Fähigkeiten und ein gefestigter Berufswunsch. In der Berufsorientierungsmaßnahme „Jugendwerkstatt“ be- fanden sich im Jahr 2018 1889 Personen, 1266 Männer und 723 Frauen. 7,4 Prozent der TeilnehmerInnen der „Jugendwerkstatt“ konnten in eine Lehrausbildung/Anstellung am ersten Arbeitsmarkt, eine ÜBA/VL vermittelt werden.

KTN-Bereich

2500

1989

2000

1500

1000

618

311

500

0

Schweißen

Lernwerkstatt

Jugendwerkstatt

Grafik 14 Anzahl der KTN in Kurzausbildungen und Weiterbildungen

3.2.1. KURSTITEL UND TEILNEHMERINNEN ZAHL NACH BEREICHEN Jugendwerkstatt 1989 Personen, 1266 Männer, 723 Frauen befanden sich in unserer Berufsorientierungsmaßnahme für Jugendliche, der Jugendwerkstatt. Lernwerkstatt 618 Jugendliche (385 Burschen, 233 Mädchen) nahmen an der Lernwerkstatt teil. Non-Stop-SCHWEISSEN Im Bereich Schweißen wurden insgesamt 311 Personen in den verschiedenen Techniken des Schweißens unterrichtet.

Die „Jugendwerkstatt“ stellte 2018 insgesamt 300 Plätze in folgenden Werkstätten zur Verfügung:

¼ ¼ Büro und Verwaltung ¼ ¼ Elektronik und Mechatronik ¼ ¼ Feinmechanik und Gestaltung ¼ ¼ Floristik und Gartengestaltung ¼ ¼ Handel Lebensmittel und Systemgastronomie

¼ ¼ Tourismus und Hotelverwaltung ¼ ¼ Installations- und Gebäudetechnik ¼ ¼ Kraftfahrzeugtechnik und -elektrik

3 DURCHGEFÜHRTE MAßNAHMEN 2018

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