BAZ_Jahresbericht 2018

ÜBAFLIEGER knacken die 1.500er-Marke Ende Juni wurden im Festsaal des BAZ im Beisein zahlreicher prominenter Gäste die beiden ehemaligen ÜBA-Lehrlinge Erik Bilek und Verena Gerbasich ausgezeichnet. Beide begannen ihre Karriere im BAZ. Erik wurde nach einem Maurer-Praktikum bei PORR ein fixes Lehrverhältnis beim Bauriesen angeboten.

Verena konnte während der ÜBA als Elektro- und Gebäudetech- nik-Lehrling zur Firma Siemens wechseln, wo sie auch die Matura machen kann. Beide ÜBAflieger betonten, dass sie im BAZ viel gelernt haben und dass sie die Erfahrungen aus der ÜBA in die neue Lehrstelle mitnehmen konnten.

EintausendfünfhundertÜBAflieger Verena Gerbasich:

EintausendfünfhundertÜBAflieger Erik Bilek:

https://youtu.be/DPQuIjThS6Y

https://youtu.be/FFtlC3hVruU

5.1 ERFOLGSGESCHICHTEN

Heavy Metal statt Kunststoffplomben Hieß es für Natascha Novakov früher primär „Mund auf“, konzentriert sie sich heute viel lieber auf das Thema Zerspanungstechnik. Nach einem Kursbesuch bei „Frau in der Technik (FIT)“ vom AMS schnupperte die ehemalige Zahnarztassistentin in die FacharbeiterInnen-Intensi- vausbildung am BFI Wien. „Einer der Gründe ist sicher gewesen, dass die Ausbildungszeit kürzer als die reguläre Lehrzeit ist“, erzählt sie, warum sie sich für eine Ausbildung am BFI Wien entschieden hat. „Eine Ausbildungsdauer von 18 Monaten statt dreieinhalb Jahren ist schon sehr attraktiv.“ Interessierte sie sich anfangs für den Mechatronikbereich, fiel die Entscheidung dann doch auf eine Ausbildung zur Metallbearbeitungs- und Blechtechnikerin: „Das Schweißen hat den Ausschlag gegeben“, erzählt sie sichtlich stolz. Und die Entscheidung sollte sie bis zuletzt nicht bereuen: Kurz vor der Abschlussprüfung absolviert sie ein Praktikum bei der bs-modelshop GmbH – und überzeugt auf ganzer Ebene. Denn mit der Lehrabschlussprüfung in der Tasche unterschreibt sie auch den Dienstvertrag beim früheren Praktikumsgeber. „Wenn mich also

jemand fragt, was mir die Ausbildung am BFI Wien gebracht hat, ist die Antwort ganz leicht: einen fixen Job“, so Novakov. Grundsätzlich kann sie eine Ausbildung „uneingeschränkt weiterempfehlen“, wie sie betont, „weil man es als Frau im Allgemeinen nicht so leicht hat, in einen technischen Beruf einzusteigen. Weil die Ausbildungszeit am BFI Wien kürzer ist. Und weil Technik die Zukunft ist.“

Nette Erinnerung, neue Freunde – und eine Perspektive für die Zukunft Alaa Eldin Almidani hatte zwei Wünsche als er seine Ausbildung am BAZ des BFI Wien im Mai 2017 angetreten ist: „Wieder am Arbeitsmarkt Fuß fassen und meine Deutschkenntnisse erweitern“, so der gebürtige Syrer. „Und beides hat mir die Ausbildung Mechatronik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik ermöglicht“, erzählt er heute stolz. Besonders hilfreich bei seinen Bestrebungen empfand Almidani die Struktur des Lehrplans: „Wir sind Schritt für Schritt begleitet worden, um unser Ziel erreichen zu können. Mit viel Geduld und Unterstützung“, streut er dem Ausbildungsteam im BAZ Rosen. Aber nicht nur während der Zeit am BFI Wien, sondern auch danach konnte er von seiner Ausbildung profitieren: „Der FIA-Abschluss hat mir einen neuen Job und dadurch ein besseres Gehalt gebracht“, erzählt er stolz. „Aber auch nette Erinnerungen, neue Freunde – und vor allem eins: eine Perspektive für die Zukunft.“

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5. OUTPLACEMENT

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